Spektrum

Auf dieser Seite können Sie sich über unser gesamtes Leistungsspektrum informieren, dass wir Ihnen schwerpunktorientiert in unseren zwei Praxen anbieten. Dabei erfolgen eine chirurgische / unfallchirurgische Grundversorgung sowie die medizinische Behandlung nach Kita-, Schul-, Arbeits- und Wegeunfällen (D-Arzt-Verfahren) in allen zwei Praxen.
Unsere 2 Standorte verfügen über unterschiedliche Leistungsschwerpunkte, das heißt, für ausgewählte Krankheitsbilder bieten Ihnen die dafür qualifizierten Ärzte Spezialsprechstunden in den entsprechenden Praxen an.

Chirurgie > mehr ...

Allgemeinchirurgie > mehr ...

Chirurgie (griech.) = "Handwerkliche Kunst"

Dorland’s Medical Dictionary definiert die Chirurgie als "den Zweig der Medizin, der Krankheiten, Verletzungen und Deformitäten mit manuellen oder operativen Methoden behandelt" und die Allgemeine Chirurgie "als das Fach, das chirurgische Fälle aller Art betreut".
Aus: "Gedanken zur zukünftigen Rolle der Allgemeinen Chirurgie" J.A. Gruwez, 01.09.2006

So werden im Rahmen unserer chirurgischen Sprechstunde u. a. folgende Erkrankungen und krankhaften Veränderungen behandelt:

  • Wunden,
  • Hautgeschwüre, Abszesse, Furunkel, Grützbeutel, Steißbeinfisteln
  • eitrige Erkrankungen / Entzündungen an Fingern und Zehen,
  • Leistenbrüche, Nabelbrüche, Narbenbrüche
  • Erkrankungen der inneren Organe (Gallensteinleiden, Blinddarmentzündung, entzündliche Darmerkrankungen),
  • Erkrankungen der Enddarmregion wie Abszesse, Fisteln oder Hämorrhoiden,
  • Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Sehne, Bänder, Muskeln, Gelenke) und deren Abnutzung / Verschleiß, u.v.m.

Nach ausführlicher Erhebung Ihrer Krankenvorgeschichte (Anamnese), erfolgt eine umfassende klinische Untersuchung oft unter Einbeziehung bildgebender Verfahren, wie Röntgendiagnostik, Sonographie (Ultraschall), MRT, radiologische Durchleuchtung) und ggf. Laboruntersuchung.

Untersuchungen bzw. diagnostische Verfahren, die wir nicht selbst durchführen, erfolgen auf Überweisung beim Fachkollegen im Haus oder in der Nähe.

In einem gemeinsamen Gespräch werden wir dann nach erfolgter Diagnosefindung Ihnen Behandlungsmöglichkeiten erläutern und nach geeigneten Therapiekonzepten suchen.


"Heilung ist eine Sache der Zeit, aber manchmal auch eine Sache der sich bietenden Möglichkeiten" (Hippocrates)


Neben konservativen Behandlungsmöglichkeiten, wie medikamentöser Therapie, Salben-, Verbands- und Gipsbehandlungen, Extrakorporaler Stoßwellentherapie, Hilfsmitteln wie Bandagen, Orthesen und Einlagen
u.v.m. können auch operative Behandlungen notwendig werden., die heut-zutage häufig auch ambulant erfolgen können. Viele Operationen können
Sie in unserer Praxis durchführen lassen, anderenfalls werden wir Ihnen
einen kompetenten Fachkollegen empfehlen und Sie dorthin in die entsprechende Weiterbehandlung (ambulant oder stationär) überweisen.


"Erst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer."
(Äskulap, röm. Gott der Heilkunde)

Unfallchirurgie > mehr ...

Unfälle gehören zu den unerfreulichen Ereignissen im Leben. Ihre konservative und/oder operative Behandlung stellt somit eine besondere Herausforderung dar.

In unserer Praxis behandeln wir nahezu das gesamte Spektrum von Unfallfolgen, sowohl im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung als auch im Rahmen von Arbeits-, Wege-, Kita- und Schulunfällen (gesetzliche Unfallversicherung, Durchgangsarzt).

Die konservative Behandlung von Knochenbrüchen beinhaltet die Gipsruhigstellung und anschließende Physiotherapie. Kleinere operative Eingriffe bei Frakturen führen wir selbst durch. Metallentfernungen nach operativer Knochenbruchversorgung an z.B. Sprung-, Hand-, Schultergelenk, Mittelhand, Unterarm etc. nehmen in unserer Tätigkeit einen größeren Raum ein. Ebenso führen wir bei Verletzungen von Gelenkstrukturen Spiegelungen der entsprechenden Gelenke insbesondere an Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenk durch.

Weiterführend können wir auch die Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes (mit körpereigener Kniescheibensehne in fremdmaterialfreier Technik) sowie Korrekturoperationen bei Kniescheibenverrenkungen oder Verschleißerkrankungen anbieten. Diese Eingriffe werden jedoch unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Zusätzlich koordinieren wir die Behandlung durch Physio- und Ergotherapeuten bzw. andere Fachdisziplinen. Unsere Patienten stellen sich entsprechend terminlicher Vereinbarung regelmäßig in der Praxis vor. Eine enge kollegiale Zusammenarbeit verbindet uns dabei mit den umliegenden Krankenhäusern.

Handchirurgie > mehr ...

Die Funktionalität der Hand hat einen hohen Stellenwert. Sie ist für den Menschen nicht lebensnotwendig, eine Einschränkung im Bereich der Hand stellt für den Menschen jedoch einen erheblichen Verlust der Eigenständigkeit und Lebensqualität dar. Im Mittelpunkt unserer Behandlung steht die Wiederherstellung der Funktion der Hand, die wir konservativ oder operativ erreichen.

Zu unserem operativen Spektrum der Hand gehören:

  • Dupuytren´sche Kontraktur
  • Nervenerkrankungen an Hand und Arm- z.B. Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenscheideneinengungen z.B. Schnellender Finger
  • Ganglion
  • Knochenbrüche an Mittelhand und Finger
  • Handtumore
  • Verletzung/Infektion der Hand
  • Materialentfernung


Dupuytren´sche Kontraktur
Eine krankhafte Schrumpfung und Verhärtung des Bindegewebes der Hand. Nach und nach kommt es bei der Erkrankung zu einem Schrumpfprozess des Bindegewebes an der Hohlhand. Eine konservative Therapie ist meist nicht erfolgreich. Eine Operation wird notwendig, wenn beginnende Bewegungseinschränkungen die Funktion der Hand stören oder die knotigen Veränderungen den Patienten beeinträchtigen.

Nervenerkrankungen an Hand und Arm - Karpaltunnelsyndrom
Von einem Karpaltunnelsyndrom spricht man, wenn es durch eine mechanische Kompression eines Nerven im Bereich des Handgelenks zu bestimmten Ausfallerscheinungen an der Hand kommt. Das erste Zeichen für das Vorliegen einer solchen Erkrankung ist meist ein gehäuftes "Einschlafen" / "Kribbeln" der betroffenen Hand für kurze Zeit. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Schrumpfung der Daumenballenmuskulatur und zu schwerwiegenden Gefühlsstörung der Hohlhand und Finger kommen. Die Diagnose ist durch den erfahrenen Arzt durch Untersuchung und Befragung meist schon sicher zu stellen, sollte jedoch durch eine apparative Untersuchung bei einem Neurologen gesichert werden. Oft bringen die nichtoperativen Maßnahmen keine dauerhafte Besserung und eine Operation muss zur Verhütung eines nicht reparablen Schadens des Nerven durchgeführt werden.

Sehnenscheideneinengungen z.B. Schnellender Finger
Eine Einengung der Sehnenscheide kann an jeder Sehne auftreten. Ein Befall der Hand ist häufig. Die Erkrankung geht mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis/Tendovaginitis stenosans) einher. Durch einen ruhigstellenden Verband, z.B. aus Gips, kann versucht werden, eine Erholung der Sehnenscheide zu bewirken und somit die Verengung zu verringern. Es werden oft schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel gegeben. Wichtig ist die dauerhafte Ausschaltung der chronischen Belastung, was durch Schonung oder Umgestaltung des Arbeitsplatzes geschehen kann. Eine Operaion ist sinnvoll, wenn die anderen Maßnahmen nicht greifen, um die Beschwerden und Bewegungseinschränkungen zu beheben. Ziel ist es die Sehnenbeweglichkeit innerhalb der Sehnenscheiden zu erhalten.

Ganglion - Überbein
Ein Ganglion/Überbein ist eine flüssigkeitsgefüllte Aussackung einer Gelenkkapsel oder Sehnenscheide. Konservative Maßnahmen ergeben meist keine langfristige Besserung. Insbesondere ist bei Beschwerden durch das Überbein eine Operation angezeigt.

Knochenbrüche an Mittelhand und Finger
Brüche verschiedener Knochen der Hand können durch mechanische Einwirkungen enstehen, bspw. bei einem Sturz auf die Hand oder beim Schlagen mit der Faust. Die Behandlungsmethode hängt insbesondere von der Art und dem Ausmaß der Schäden ab. Zur Abheilung muss oftmals ein Gipsverband oder ein ähnlich stabilisierender Verband angelegt werden. Die operative Therapie wird in regionaler Betäubung oder in Vollnarkose vorgenommen. Es sollte immer eine frühzeitige Übungstherapie angestrebt werden.

Handtumore
Wie an jedem anderen Körperteil können sich auch an der Hand Tumore entwickeln, die gutartig oder in seltenen Fällen auch bösartig sein können. Meist ist ein operativer Eingriff notwendig. Auch Tumoren, bei denen angenommen wird, dass sie gutartig sind, sollten in der Regel entfernt werden, da sie sich weiter ausdehnen und Probleme bereiten können.

Verletzung/Infektion an der Hand
Infektionen im Bereich der Hand, die oftmals durch kleine Wunden enstehen, sind Zustände, die einer Behandlung bzw. Operation bedürfen. Oftmals ist eine Therapie mit Medikamenten (Antibiotika) sowie eine Ruhigstellung hinreichend, um die Entzündung zu beseitigen. Bei einigen Befunden ist eine dringende/baldige Operation notwendig, damit die Infektion nicht voranschreitet, sich rasch ausdehnt und evtl. wichtige Strukturen (Nerven,Sehnen), die auf sehr engem Raum zusammenliegen schädigt.

Materialentfernung
Um eine Knochenheilung bei Brüchen zu gewährleisten, werden oft körperfremde Materialien zur Stabilisierung in den Körper eingebracht. Dazu zählen unter anderem Platten, Schrauben, Marknägel, Drähte sowie speziellere Vorrichtungen wie Fixateur interne und externe. Ist ein vollständiges Zusammenwachsen der Knochen erfolgt, so sollten die Materialien meist entfernt werden. Es gibt aber auch Fälle, wo das Material belassen werden kann. Die Operation kann fast immer als ambulanter Eingriff durchgeführt werden.

Für weitere Informationen zu anderen und zu spezifischeren Krankheitsbildern stehen wir Ihnen individuell beratend zur Verfügung.

Spezialsprechstunde Handchirurgie
Für Patienten mit Handproblemen bietet Herr Dr. med. Keller an unserem Standort Friedrichshain eine spezielle Sprechstunde an. Nach der Diagnose werden hier die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten abgeklärt. Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an.

Fußchirurgie > mehr ...

Unsere Füße sind die Tragfläche unseres Körpers und haben eine mehr oder minder große Last zu tragen - und das ein ganzes Leben lang!

Viele Ursachen können so zu schmerzhaften Fußproblemen führen, die diagnostiziert und behandelt werden können. So können Einlagen, Polster, angepasstes Schuhwerk und auch gezielte Krankengymnastik viele Probleme lindern. Bei einigen schmerzhaften Deformitäten ist es auch möglich und notwendig zu operieren.

Rein kosmetische Eingriffe sind nur in Ausnahmefällen eine Alternative, obwohl die operativen Eingriffe immer schonender geworden sind. Aber immer noch gilt: Operieren nur, wo andere Behandlungsmethoden nicht zum Erfolg führen. Der Nutzen muss das Risiko überwiegen und im Ergebnis zu einem zufriedenen Patienten führen.

KONSERVATIVE THERAPIE
Ziel

  • Schmerzlinderung
  • Steigerung der Gehleistung
  • Vorbeugung von Druckstellen

Möglichkeiten

  • Anpassung bzw. Anfertigung eines an die Fußform adaptierten Schuhwerks
  • Herstellung individuell angepasster, stützender, ggf. korrigierender Einlagen zur Verhütung weiterer Schäden
  • regelmäßige Fußpflege zur Vermeidung von Schwielenbildung und Fußpilzen
  • gymnastische Übungen der Füße und Zehen
  • Extrakorporale Stoßwellentherapie (bei Fersensporn)


OPERATIVE THERAPIE
Ziel

  • Beseitigung von Schmerzen
  • Verbesserung der Gehleistung durch Rekonstruktion der Vorfußgeometrie
  • Beseitigung von schmerzhaften Druckstellen (Ballen, Hühneraugen, Schwielen) und Fußdeformitäten (z.B. Hallux valgus, Hammer-, Klauen, Krallenzehe etc.)
  • Beseitung des schmerzhaften Konflikts "Schuh - deformierter Fuß"

Zur Therapie stehen verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung. Frau Dipl.-Med. Vogel ist zertifizierte Fußchirurgien (GfFC) und wird Sie umfassend bezüglich Möglichkeiten / Komplikationen / Alternativen beraten.

Bei uns derzeit durchgeführte Operationen:

  • Hallux valgus
  • Metatarsalgien
  • Hammerzehen
  • Fersensporn
  • Sehnenchirurgie
  • Ganglien

Spezialsprechstunde Fußchirurgie
Für Patienten mit Fußproblemen bietet Frau Dipl.-Med. Vogel an unserem Standort Friedrichshain eine spezielle Sprechstunde an. Nach der Diagnose werden hier die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten abgeklärt. Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an.

Gefäßchirurgie > mehr ...

Auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie behandeln wir vorrangig das Krampfaderleiden, eine Erkrankung des venösen Systems.

Bei Erkrankungen des venösen Systems fließt das Blut "in die falsche Richtung", so dass es zur Ausbildung von Krampfadern kommt. Unbehandelt besteht die Gefahr von z.B. Thrombosen, Geschwüren etc.

Einen wichtigen Platz in der Diagnostik nimmt dabei die Ultraschalldiagnostik ein.

Die oberflächlichen krankhaften Gefäße können unter bestimmten Voraussetzungen operativ entfernt werden. Ziel ist es krankhafte Füllungen der Gefäße zu unterbinden. Danach werden diese krankhaften oberflächlichen Venen entfernt.

Wichtig ist außerdem eine Kompressionstherapie des operierten Beines durch Muskelkompressionstrümpfe.

Hernienchirurgie > mehr ...

Sie haben einen Leistenbruch, einen Nabelbruch oder einen Narbenbruch?

Was ist ein Bruch?
Ein Bruch ist eine Ausstülpung des Bauchfells durch eine Lücke in der Bauchdecke. Dabei können Eingeweideteile wie Fettgewebe oder Darm durch die Bruchlücke aus dem Bauchraum austreten.

Dies kann an mehreren Orten geschehen:

  • Leistenbruch
  • Hodenbruch
  • Nabelbruch
  • Zwerchfellbruch
  • Schenkelbruch
  • Narbenbruch nach Voroperationen


Ist der Bruch einmal entstanden, heilt er nicht mehr von allein aus.

Er kann zu Schmerzen führen oder auch zu schwerwiegenden Komplikationen, wie Einklemmungen mit der Gefahr des Absterbens von eingeklemmten Inhalt, z.B. Darm. Daher muss jeder Bruch operiert werden.

Eine solche Operation ist ambulant möglich, unter Abwägung der individuellen Risiken (Krankheitsgeschichte des Patienten).

Für die Operation stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Operationen mit kleinen Schnitten mit und ohne Fremdmaterial (Netz)
  • Knopflochchirurgie immer mit Fremdmaterial

Was bedeutet nun individuelle Hernienchirurgie?
Kein Befund ist identisch, jeder Mensch ist ein Individuum, verschieden vom anderen.

So müssen sich unsere Behandlungen danach richten:

  • Größe der Bruchpforte
  • Allgemeinbefinden (Lokalanästhesie oder Allgemeinnarkose)
  • Alter des Patienten
  • Sportliche Aktivitäten bzw. Schnelligkeit der Notwendigkeit der Belastung
  • Geschlecht
  • Voroperationen
  • Nebenerkrankungen


Was bieten wir:

  • offenes Verfahren mit Naht (z.B. Shouldice)
  • offenes Verfahren mit Netz (z.B. Lichtenstein, Mesh-Plug-Verfahren)
  • Einweisung ins Krankenhaus zu geschlossenen Verfahren (Laparoskopischen Verfahren) bei Rezidiven
DHG-Siegel

Spezialsprechstunde Hernienchirurgie
Für Patienten mit allen Arten von Leisten-, Bauchwand-, Zwerchfell- und Nabelbrüchen sowie Bauchwanddefekten bietet Frau Dipl.-Med. Vogel an unserem Standort Friedrichshain eine spezielle Sprechstunde an. Nach der Diagnose werden hier die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten abgeklärt. Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an.

Operationen > mehr ...

Ambulante Operationen > mehr ...

Ambulant - aus dem Lateinischen wandern/umhergehen.



Bei einer ambulanten Operation ist damit gemeint, dass die Patienten keine Nacht im Krankenhaus verbringen müssen. Sowohl die Nacht vor als auch die Nacht nach der Operation sind sie Zuhause. Der heutige Stand des medizinischen Fortschritts bei Narkoseverfahren sowie modernste Operationstechniken ermöglichen es, dass immer mehr Operationen ambulant durchführbar sind.


Daraus resultieren diverse Vorteile für die Patienten und gleichzeitig eine Kostenreduzierung für die gesetzlichen Krankenkassen.


Im Prinzip ist jeder Eingriff heutzutage ambulant durchführbar, maßgeblich dafür ist die verantwortungsvolle Risikoabschätzung durch den Arzt ihres Vertrauens unter Berücksichtigung der individuellen Konstitution des Patienten. Sowohl die sozialen Aspekte wie z.B. die häusliche Versorgung in den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff, die telefonische Verbindung sowie die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient sind entscheidende Voraussetzungen für eine ambulante Operation. Alle weiteren Fragen und Informationen klären wir gerne mit ihnen bei einem persönliches Gespräch. Unsere ambulanten Operationen werden am Standort Prerower Platz vorgenommen. Dort betreut sie ein ausgebildetes OP-Team. Die operative Nachsorge erfolgt an einem unserer 3 Standorte ihrer Wahl oder bei ihrem überweisenden Arzt.

Übersicht der ambulanten Operationen

  • Arthroskopische Operationen
    an Schulter-, Hand-, Knie- und Sprunggelenk
  • Osteosynthesen (Frakturversorgungen)
    u.a. am AC-Gelenk, Unterarm, Handgelenk, Mittelhand, Finger
    Sprunggelenk
  • Materialentfernung
    nahezu aller Implantate
  • Handchirurgie
    CTS, schnellender Finger, Tendovaginitis stenosans,
    Ganglion, Dupuytren´sche Kontraktur, Metallentfernung,
    Fingerfrakturen
  • Fußchirurgie
    Hallux valgus, Hammerzehen, Metatarsalgien,
    Fersensporn, Weichteilchirurgie, Sehnenchirurgie, Ganglien
  • Hernienchirurgie
    Leisten-, Narben- und Nabelbrüche
  • Steißbeinfisteln einschließlich plastischer Deckung

Sportmedizin > mehr ...

Tennisarm, Tennisellenbogen, Fußballerknie oder Athletenherz?



... auch Ermüdungsfrakturen, Golfer-Ellenbogen, Muskelfaserriss, Skidaumen, Läuferknie oder Läuferanämie sind typische Sportlererkrankungen, von denen sportliche und sonst gesunde Menschen betroffen sein können oder Sie möchten, nachdem Sie lange nicht mehr körperlich aktiv waren, im mittleren oder höheren Alter wieder mit Sport beginnen und ihre Fitness erhöhen.


Eine erste wichtige Voraussetzung für Sport oder Training ist die körperliche Gesundheit. Daher sollte vor Beginn eine medizinische Untersuchung Gesundheitszustand und Sporttauglichkeit feststellen, Empfehlungen für ein Trainingsprogramm oder bezüglich einer Sportart geben, um Sportschäden oder Erkrankungen vorzubeugen.



Die Sportmedizin untersucht den Einfluss von Bewegung, Training und Sport einschließlich der typischen Sportverletzungen sowie des Bewegungsmangels auf den gesunden und kranken Menschen.



Entsprechend der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) wird vor einer regelmäßigen sportlichen Betätigung eine sportärztliche Untersuchung empfohlen, vor allem bei Personen:

  • über 35 Jahren,
  • die länger keinen Sport betrieben haben,
  • die einen oder mehrer Risikofaktoren für Herz-, Kreislauferkrankungen aufweisen.

 

 Dr. med. Tankred Haase, Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie/Sportmedizin betreut und berät Sie gern zu folgenden Fragen: 

  • Sportmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung und Freigaben
  • Trainingsberatung
  • Beratung bei Überlastungsbeschwerden und Verletzungen
  • Sportatteste


Bitte beachten Sie, dass Vorsorgeuntersuchungen und Atteste für Vereinssport, Fitnessstudio etc. nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören.

Spezialsprechstunde Sportmedizin
Für Patienten mit sportbedingten Verletzungen bietet Herr Dr. med. Haase an unserem Standort Hohenschönhausen eine spezielle Sprechstunde an. Nach der Diagnose werden hier die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten abgeklärt. Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an.

Durchgangsarzt > mehr ...

Die gesetzliche Unfallversicherung regelt die medizinische Versorgung sowie die Rehabilitation nach Kita-, Schul-, Arbeits- und Wegeunfällen sowie bei Berufserkrankungen. Träger dieses Verfahrens sind die Unfallkassen sowie die Berufsgenossenschaften.

Die medizinische Behandlung im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Heilbehandlung muss dabei durch speziell ermächtigte Durchgangsärzte erfolgen. Diese Ärzte verfügen über spezielle Qualifikationen, die über die alleinige Facharztanerkennung hinausgehen. Neben der Anerkennung als Unfallchirurg muss u. a. eine mehrjährige Tätigkeit an einem für die Unfallbehandlung spezialisierten Krankenhaus erfolgt sein und es müssen spezielle Anforderungen vorgegebener Qualitätsstandards erfüllt werden, z.B. ein D-Arzt muss mindestens einmal im Jahr eine Fortbildung machen und sich bzw. seine Praxis auch sonst technisch und medizinisch auf dem neuesten Stand halten. Weiterhin bestehen umfangreiche Dokumentations-, Berichterstattungs- und Begutachtungspflichten.

Wenn Sie sich also in durchgangsärztliche Behandlung begeben, so werden Sie durch einen für die Unfallbehandlung besonders qualifizierten Arzt betreut.

Da bei einem Arbeitsunfall nicht die Krankenkasse sondern die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten trägt, sind für die Vorstellung beim D-Arzt nach einem Kita-, Schul-, Arbeits- oder Wegeunfall keine Chipkarte bzw. kein Überweisungsschein und natürlich keine Praxisgebühr erforderlich.

Alle unsere drei Standorte sind für die berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung zugelassen.


Unsere D-Ärzte sind:

Dr. med. Tankred Haase

Dr. med. Holger Keller

Dr. med. Alexander Schmidt

Matthias Plepp


Patienten, die einen Kita-, Schul-, Arbeits- oder Wegeunfall erlitten haben, können sich ohne Voranmeldung in unseren Praxen vorstellen. Die Bericht-erstattung an die Berufsgenossenschaft sowie die Einleitung des Heilverfahrens erfolgt dann automatisch durch uns.

Individuelle Gesundheitsleistungen > mehr ...

IGeL > mehr ...

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind Leistungen, die vom Patienten gewünscht, jedoch nicht von der Krankenkasse abgedeckt werden, da sie das Maß des Notwendigen überschreiten, keinen Krankheitswert haben und häufig nur kosmetisch störend sind.



Diese Leistungen können Sie selbstverständlich in Anspruch nehmen, allerdings müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen.



Unter anderem fallen darunter:

  • Korrektur störender Hautveränderungen außerhalb der GKV-Leistungspflicht, z.B. Fettgeschwulst (Lipom), Grützbeutel (Atherom) oder Leberfleck,
  • Sportmedizinische Beratung,
  • Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung,
  • Sportmedizinischer Fitness-Test,
  • Eignungsuntersuchung z.B. für Sportstudio
  • Ärztliche Untersuchungen und Bescheinigungen außerhalb der kassenärztlichen Pflichten auf Wunsch des Patienten (z.B. Bescheinigung für den Besuch von Kindergarten, Schule oder Sportverein oder bei Reiserücktritt)
  • Narbenkorrekturen
  • Sonographischer Check-up der inneren Organe ("Sono-Check")
  • Extrakorporale Stoßwellentherapie
  • Aku-Kinesiotaping

Wenn von Ihnen eine solche Leistung gewünscht wird, sprechen Sie uns an. Wir werden Sie dann in einem ersten beratenden Gespräch über Behandlungs- möglichkeiten, Risiken und Alternativen aufklären und informieren sowie ggf. im Rahmen eines entsprechenden Kostenvoranschlages / Honorarvereinbarung die gewünschten Leistungen in vollem Umfang inklusive Honorarhöhe gemäß Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vereinbaren sowie die weiteren Behandlungstermine für Sie organisieren.

Aku-Kinesiotaping > mehr ...

Aku-Kinesiotaping – ein relativ neues Behandlungsverfahren


Was ist Aku-Taping?


Aku-Taping ist ein relativ neues Behandlungsverfahren, welches unter anderem in der Schmerztherapie angewendet wird. Diese Methode stellt eine Weiterentwicklung des Kinesiotaping dar und zwar auf der Grundlage der diagnostischen und therapeutischen Prinzipien der chinesischen Medizin und Akupunktur.

Die geniale Idee, auf der das Kinesiotaping beruht, ist die Beschaffenheit der Kinesiotapeverbände:

  • hautfreundlich
  • dehnbar und nicht ruhigstellend, ermöglicht weiter die Bewegung, die zur heilenden Wirkung und zur Schmerzlinderung bzw. -freiheit ausgenutzt wird
  • wirkt über die Sensorik der Haut auf Muskeltonus, Mikrozirkulation von Blut und Lymphe und auf die Innervation der Muskulatur


Anwendungsgebiete

  • Schulterschmerzen
  • Ellenbogenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Schmerzen im Bereich der Achillessehne
  • Sprunggelenkschmerzen
  • Schmerzen im Bereich des Fersensporns


Kostenregelung
Von Ihrer Krankenkasse werden nur klassische Tapeverbände als ruhigstellende Stütz- und Halteverbände übernommen. Das Kinesiotaping selbst ist nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkasse enthalten und wird als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten, eine Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse ist nicht möglich.

Sollten Sie das Aku-Kinesiotaping wünschen, so können Sie die genauen Kosten in unserer Praxis erfragen. Wir erstellen gern vorab einen Kostenvoranschlag für Sie. Bitte sprechen Sie uns dazu persönlich an.

Extrakorporale Stoßwellentherapie ESTW> mehr ...

Prinzip: Außerhalb des Körpers erzeugte Schallwellen werden über eine akustische Linse gebündelt und als Stoßwelle auf die Schmerzstelle des Patienten gerichtet.

Die extrakorporale Stoßwellenbehandlung dient der Behandlung chronischer Schmerzen, Schmerzen oder Erkrankungen im knochennahen Weichteilbereich des Stütz- und Bewegungsapparates, Versteifungen oder Verkalkungen an Muskel- oder Sehnenansätzen.

Durch die Stoßwellentherapie können Knochenheilung (Anregung knochenbildender Zellen = Osteoblasten, Zunahme der Mineralisierung des Knochens), Kalkabbau (die zerkleinerten Kalkbestandteile werden durch verbesserte Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes abgebaut und abtransportiert) sowie Schmerzreduktion (Aktivierung von Botenstoffen und Enzymen, Ausschüttung lokaler körpereigener schmerzstillender Substanzen, Muskelentspannung) positiv beeinflusst und damit natürliche Reparationsvorgänge im Gewebe stimuliert werden.

Geduld ist wichtig! Diese Reparationsvorgänge benötigen Zeit, die Wirkung tritt erst im Laufe von Wochen und Monaten nach der Behandlung auf.

Typische Indikationen sind beispielsweise:

  • Kalkschulter, Schultersteife, Vernarbungen der Rotatorenmanschette
  • Fersensporn
  • Tennis-/Golferellenbogen
  • Achillodynie
  • nicht heilende Knochenbrüche
  • degenerative Veränderungen und Entzündungsprozesse am Übergang Sehne-Knochen bzw. in Muskelmanschetten
  • Reizungen der Patellarsehne


Häufig ist der Leidensweg bei o. g. Beschwerden lang und konservative Maßnahmen wie Ruhigstellung, Medikamenteneinnahme, Physikalische Therapie, Operationen, Einlagen, TENS-Therapie etc. konnten keine entscheidende Besserung bringen. Hier findet die Extrakorporale Stoßwellentherapie ergänzend zu den herkömmlichen Behandlungsverfahren ihre Anwendung.

Wann darf die Stoßwellenbehandlung nicht angewendet werden?

  • Schwangerschaft
  • Tumorpatienten
  • Wachstumsfugenbereiche bei Kindern und Jugendlichen
  • Patienten mit Gerinnungsstörungen
  • Trägern von Herzschrittmachern
  • keine Behandlung von Rippen, Wirbelkörpern und oberhalb des 4. Halswirbels
  • keine Beschallung von großen Gefäßen, Nerven, Darm und Lungengewebe


Die Erfolgsrate liegt bei der Behandlung der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn bei ca. 70-80%.

Durchführung
Voraussetzung ist eine exakte Diagnosestellung nach Auswertung aktueller klinischer und radiologischer Befunde und das Einverständnis des Patienten nach Aufklärung und Honorarvereinbarung.

In der Regel sind je nach Indikaton 4-6 ambulante Behandlungen im wöchentlichen Abstand erforderlich. Bei der Behandlung wird auf die betroffene Region ein Ultraschallgel aufgetragen. Der Ultraschallkopf des Stoßwellengerätes wird dann genau auf die betroffene Stelle positioniert und das Gebiet mit Schallwellen beschossen.

Eine Behandlung dauert ca. 15-20 Minuten.

Nach den ersten Behandlungen kann es zu einer gesteigerten Schmerzempfindlichkeit kommen, der im Verlauf in den meisten Fällen eine deutliche Schmerzminderung folgt und den Therapieerfolg anzeigt. Völlige Schmerzfreiheit kann wie bei den meisten Behandlungsmethoden allerdings nicht garantiert werden.

Bitte beachten Sie, dass diese Behandlung derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wird und muss daher von dem Patienten selbst bezahlt werden. Wir erläutern Ihnen gern in einem Gespräch die Therapie und nennen Ihnen die exakte Höhe der Kosten. Die Privatkassen sind in der Regel zur Zusage der Kostenübernahme bereit.

Unsere Stoßwellenbehandlung bieten wir für Sie an unserem Praxisstandort Hohenschönhausen – ohne lange Wartezeiten – an:

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin im Rahmen ihrer Behandlung in der Praxis.

Ergänzendes Material:
www.digest-ev.de
(Die DIGEST – Deutschsprachige internationale Gesellschaft für Extracorporale Stosswellentherapie e.V.)

ACP-Therapie > mehr ...

= Therapie mit körpereigenem (autologem) Plasma

Anwendungsgebiete:

  • verschleißbedingte Gelenk-, Muskel- und Sehnenerkrankungen
  • unfallbedingte Muskel- und Sehnenerkrankungen


Die schulmedizinische Behandlung o.g. Erkrankungen erfolgt mittels physikalischer, medikamentöser oder operativer Maßnahmen. Die Behandlung mit körpereigenem Plasma ist eine neue Therapieform, bei der ihr körpereigenes Blut durch ein spezielles Verfahren so aufbereitetet wird, dass verschiedene körpereigene, wachstumsfördernde und arthrosehemmende Eiweiße verbleiben, die in das z.B. erkrankte Gelenk zurück injiziert werden.

Diese Therapie ist nicht Bestandteil der Leistunen der Gesetzlichen Krankenversicherung, d.h. es erfolgt keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Wir bieten Ihnen diese Therapie als IGeL-Leistung an.

Die Firma Arthrex hat uns beigefügtes Bildmaterial zur Verfügung gestellt: www.arthrex.com

Medizinische Gutachten > mehr ...

Reicht Ihre vorhandene Leistungsfähigkeit aus, um wettbewerbsfähig und regelmäßig in Ihrem angestammten Beruf arbeiten zu können?
Sind schwere körperliche Arbeiten oder Arbeiten auf Leitern, Dächern und Gerüsten für Sie noch zumutbar?
Entsprach die Behandlung geltenden medizinischen Standards und wurden alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft?
Welche Behandlungsmaßnahmen sind perspektivisch angezeigt?


Diese und viele andere Fragen klären wir im Auftrag von Versicherungen (Pflege-, Kranken-, Renten-, Unfall-, Lebens- oder Haftpflichtversicherungen), Berufsgenossenschaften, Gerichten, Sozialversicherungsträgern, Behörden, Ämtern, Rechtsanwälten und Patienten.

Wir erstellen chirurgische / unfallchirurgische Fachgutachten über verbleibende Körperschäden und nehmen Stellung zu Kausalitäts- und Zusammenhangsfragen.

Gutachten

  • Rentengutachten und Zusammenhangsgutachten für Berufsgenossenschaften
  • Sachverständigengutachten für juristische Instanzen
  • Begutachtungen für alle Versicherungen
  • Begutachtungen oder ärztliche Berichte im Rahmen anwaltschaftlicher Vertretungen für Schlichtungsverfahren
  • Medizinische Gutachten im Auftrag des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung
  • Private Gutachten


Kosten
Grundsätzlich kann jeder durch gesundheitliche Einschränkungen oder Schäden betroffene Patient Gutachten in Auftrag geben, jedoch muss er dann auch die Kosten für das Gutachten tragen. In der Regel werden die Gutachten für den Patienten durch o. g. Institutionen in Auftrag gegeben und finanziell getragen.

Vorgehensweise
Gutachen, medizinische Berichte und Auskünfte nach Aktenlage erfolgen, bei vorliegender Schweigepflichtsentbindung, ohne neuerliche Untersuchung auf Grundlage vorliegender medizinischer Unterlagen.

Große Rentengutachten, Zusammenhangsgutachten etc. bedürfen jedoch in der Regel einer neuerlichen gutachterlichen Untersuchung, zu der Sie durch uns entsprechend eingeladen werden.

Haben Sie von uns eine Einladung zu einer gutachterlichen Untersuchung erhalten, so finden Sie dort alle Informationen, die Sie für diese Untersuchung benötigen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin alle in Ihrem Besitz befindlichen Unterlagen (Röntgenbilder, MRT-Bilder oder -befunde etc.) mit.

Im Rahmen der Begutachtung erfolgt neben der erneuten Befragung zum Unfallhergang, zu den aktuellen gesundheitlichen Problemen und Beschwerden, zur sozialen Anamnese und beruflichen Situation sowie zum Vorerkrankungsregister eine sachbezogene klinische und meist röntgenologische Untersuchung. Planen Sie daher ca. 2 Stunden für diesen Termin ein.

In Auswertung der aktuellen Befunde vom Tag der gutachterlichen Untersuchung erfolgt unter Einbeziehung aller vorliegenden medizinischen Unterlagen (Untersuchungsbefunde, Vorerkrankungsregister etc.) die Aufarbeitung aller Befunde sowie deren Auswertung und Beantwortung der gutachterlichen Fragestellungen durch den Gutachter.

Wichtig!
Gutachten genießen Schutz gemäß Urheberrechtsgesetz vom 09.09.1995 (§1,2,11,15) Bundesgesetzblatt I (S. 1273,neugefasst am 09.06.1993 Bundesgesetzblatt 1, Seite 910). Sie dürfen daher nur für den Zweck, für den sie erstellt worden sind, verwendet werden. Dies ist auch bei der Weitergabe einer Kopie an die untersuchte Person, ihren Hausarzt oder Rechtsanwalt zu beachten. Dieses Schriftstück darf ohne Einwilligung des Gutachters nicht zur Verfolgung sonstiger Ansprüche verwendet werden.

Therapie & Versorgung> mehr ...

Ultraschall > mehr ...

Was heißt das?
Organe und Gewebe des menschlichen Körpers reflektieren Ultraschallwellen, welche zu einem Schnittbild zusammengesetzt werden und damit dem untersuchten Abschnitt des Körpers entsprechen.

Die Bedeutung der Ultraschalldiagnostik in der Behandlung chirurgischer Erkrankungen wächst ständig. Dies insbesondere deshalb, da sie neben der "normalen" Abbildung mit ihrer diagnostischen Aussagekraft und ihrer Wiederholbarkeit auch die Möglichkeit der dynamischen Untersuchung beinhaltet. Das betrifft insbesondere die Untersuchung von Gelenken. Hier können Bewegungsabläufe gut dargestellt werden.

Für den Chirurgen ist sie eine ausgezeichnete Hilfestellung bei der Indikationsstellung für einen operativen Eingriff.

Heute kann fast jeder Bereich des Körpers mittels Ultraschall dargestellt werden.

In unserer Praxis am Standort Prerower Platz bieten wir die Ultraschalluntersuchung an für:

  • Erkrankungen oder Verletzungen des Bauchraumes (Untersuchung von Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten und Gefäße)
  • Erkrankungen oder Verletzungen der Muskulatur
  • Erkrankungen oder Verletzungen des Bindegewebes
  • Erkrankungen oder Verletzungen der Gelenke
  • Erkrankungen oder Verletzungen der peripheren Gefäße


Vorgehensweise
Zuerst wird auf ein Gel auf den Schallkopf und die Haut der zu untersuchenden Region aufgebracht, damit keine Luft zwischen Schallkopf und Haut verbleibt. Durch Bewegen und unterschiedliches Abwinkeln des Schallkopfes lassen sich die gewünschten Organe, Gefäße, Gelenkstrukturen aus verschiedenen Blickwinkeln auf dem Bildschirm darstellen.

Komplikationen
Ultraschalluntersuchungen sind praktisch risikolos und können auch bei Schwangeren durchgeführt werden.

Physikalische Therapie > mehr ...

Unsere Praxis beschäftigt aktuell 1 staatlich geprüften Physiotherapeuten, der Ihren ambulante Heilungsprozess aktiv durch physiotherapeutische Maßnahmen maßgeblich unterstützt.

Unsere Behandlungsschwerpunkte:

Allgemeine Krankengymnastik bei Problemen des Stütz- und Halteapparates
Im Rahmen der allgemeinen Krankengymnastik stehen je nach Diagnose und klinischem Befund eine Vielzahl therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination zur Verfügung. Auch die Linderung von Schmerzen ist Aufgabe der Krankengymnastik. Unter anderem erfolgen z.B. Atemtherapie bei akuten Verletzungen im Thoraxbereich, die Gelenkmobilisation und Kräftigung mittels schonender Mobilisationstechniken, die in verschiedenen Gelenkstellungen durchgeführt werden können, nach Operationen oder Verletzungen.

Massagen

  • Klassische Massagen
  • Bindegewebsmassagen
  • Lymphdrainagen


Lymphdrainage zur Beseitigung bestehender Lymphödem nach Unfällen oder Opertionen ist eine Form der Streichmassage, die schonend an der Körperoberfläche stattfindet und den Abtransport von Gewebeflüssigkeit fördert. Die Handgriffe orientieren sich dabei entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung.

Wärmetherapie

  • Fango
  • Heiße Rolle


Elektrotherapie

  • Strombehandlung
  • Ultraschall
  • Iontophorese


Elektrotherapie findet ihre Anwendung unter anderem zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwächen. Zur Anwendung kommen Ströme aus den Nieder-, Mittel- und Hochfrequenzbereich sowie Ultraschall.

Ultraschall sind mechanische Schwingungen mit einer Frequenz von mehr als 20 kHz. Sie funktionieren im Weichteilgewebe wie eine "Mikromassage" und wirken schmerzlindernd, muskelentspannend, durchblutungsfördernd und haben eine anregende Wirkung auf Geweberegeneraion.

Bei der Iontophorese werden Medikamente (Salben) durch die Ultraschallanwendung in die Tiefe, d.h. an den Ort des Schmerzgeschehens transportiert.

Kältetherapie (Kryotherapie)

  • Eisanwendungen



Durch die regelmäßige Teilnahme unserer Physiotherapeutin an aktuellen Fortbildungen sichern wir die Qualität unserer Behandlungen.

Integrierte Versorgung> mehr ...

Nicht immer muss eine Operation im Krankenhaus mit einer längeren Liegedauer durchgeführt werden, oft kann diese auch ambulant , ggf. mit ärztlicher Betreuung nach der Operation oder kurzstationär (nur 1 Nacht im Krankenhaus oder OP-Zentrum) erfolgen.

Im Rahmen der Integrierten Versorgungsmodelle arbeiten ausgewählte Ärzte, Krankenhäuser, OP-Zentren, Reha-Einrichtungen, Apotheken und Krankenkassen zusammen.

Unsere Praxis hat sich solchen Versorgungsmodellen angeschlossen. Wenn eine Operation bei Ihnen geplant ist, kontaktieren Sie uns dazu. Wir beraten Sie, ob diese Behandlung im Rahmen der Integrierten Versorgung möglich ist und werden ggf. die entsprechenden Schritte dafür einleiten.


Welche Vorteile bietet Ihnen die Integrierte Versorgung?

  • Sie sind in eine abgestimmte Versorgung eingebunden, bei der Haus- und Fachärzte, ärztliche und nichtärztliche Leistungserbringer, ambulanter und stationärer Bereich koordiniert zusammenwirken und Ihnen die eigene Suche nach den richtigen Spezialisten abnimmt. Teure Mehrfachuntersuchungen sowie unnötige Belastungen für Sie können durch dieses Zusammenwirken vermieden werden. Wir organisieren ihre gesamte Behandlung - von der Vorbehandlung über die Operation bis zur Nachbehandlung und vereinbaren alle Termine für Sie.
  • Sie müssen meist nicht ins Krankenhaus, damit werden lange Krankenhausliegezeiten vermieden.
  • Da für die meisten Operationen im Regelfall keine Genehmigungen oder Bewilligungen nötig sind, entfallen zusätzliche Wege und Wartezeiten.
  • Findet die Operation ambulant statt, entfällt die Zuzahlungspauschale von 10,00 Euro pro Tag.
  • Einige Krankenkassen unterstützen die Teilnahme durch entsprechende Bonusregelungen für den Patienten.


Einige Operationen im Rahmen der IV-Versorgung, die wir für Sie durchführen:

  • Kniegelenksarthroskopie
    (Spiegelung des Kniegelenkes mit ggf. Knorpelglättung, Meniskusglättung etc.)
  • Schultergelenksarthroskopie
    (Spiegelung des Schultergelenkes mit ggf. Rekonstruktion oder Refixation)
  • Materialentfernung nach Osteosynthesen
    (operative Knochenbruchbehandlung)
  • Überbeinentfernung
    (Ganglion)
  • Abszeß-Spaltungen bei Hautabszeß, Furunkel oder Karbunkel
    (Haarbalgeiterung)


Charite: Partnerpraxis 2015

Qualitätspolitik

Zertifikat
DHG-Siegel: Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie
AQS1: Qualitätssicherung

Stellenangebote

Sie können sich gern jederzeit bei uns bewerben. > mehr...

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